Kleine Fördermenge, hoher Druck, kein Pulsieren – klingt nach einem Widerspruch? Für die Peripheralradpumpe MP ist das alltägliche Betriebsrealität.
Die MP ist technisch gesehen eine Kreiselpumpe in regenerativer Bauart, bei der das Laufrad in einem konzentrischen Peripheralkanal rotiert. Durch die wiederholte Energieübertragung zwischen Laufrad und Fördermedium entsteht eine charakteristische Kennlinie, die bei kleinen Volumenströmen vergleichsweise hohe Förderdrücke ermöglicht. Diese Eigenschaft ist insbesondere bei Anwendungen mit präziser Dosierung von Vorteil, etwa in der Chemie- und Pharmaindustrie sowie bei der Förderung konzentrierter oder gefährlicher Medien.
Dank der guten Regelbarkeit über Frequenzumrichter lässt sich die MP feinfühlig an unterschiedliche Betriebsbedingungen anpassen. Die magnetgekuppelte Ausführung trennt Motor und Pumpenraum hermetisch und schließt Leckagen konstruktiv aus. Die symmetrische Bauweise ermöglicht zudem einen reversiblen Betrieb in Links- oder Rechtslauf und erhöht damit die Flexibilität bei der Anlagenplanung.
Wie die Abbildung zeigt, ist die MP in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Jede Variante ist auf spezifische Förderaufgaben und Einsatzbedingungen ausgelegt.